Emiko H ist ein universeller Chinakohl-Hybrid, der die beiden größten Probleme dieser Kultur elegant löst: Krankheiten und Zeitdruck.
Was macht Emiko H besonders? Die Resistenzen. Kohlhernie ist der Albtraum jedes Kohlgärtners – ein Bodenpilz, der befallene Beete jahrelang unbrauchbar macht. Emiko H ist dagegen resistent, ebenso gegen Fäulnis. Dazu kommt die kurze Vegetationszeit von nur ca. 65 Tagen: Der Hybrid passt damit auch als Nachkultur ins Beet, etwa nach Frühkartoffeln oder Erbsen.
Die fest geschlossenen Köpfe erreichen 0,9–1,6 kg und lassen sich flexibel anbauen – für die Ernte im Frühjahr, Sommer und Herbst. Die Herbsternte ist besonders wertvoll: Kühl und dunkel gelagert hält sich Emiko H monatelang und liefert frisches Gemüse bis in den Winter.
Am besten gedeiht die Sorte in leichten bis mittelschweren Sandlehm- oder Lehmböden bei gleichmäßiger Wasserversorgung. Direktsaat oder Vorkultur sind beide möglich.
In der Küche ist Chinakohl ein Multitalent: knackig im Salat, klassisch für Kimchi, kurzgebraten im Wok oder als milde Kohlroulade. Für wen eignet sich diese Sorte? Für alle, die zuverlässig Kohl ernten wollen – besonders auf Böden, wo Kohlhernie schon zugeschlagen hat.