Olga ist ein Ölkürbis vom steirischen Typ – eine Sorte, bei der nicht das Fruchtfleisch der Star ist, sondern das, was drinsteckt: die Kerne.
Was macht Olga besonders? Die schalenlosen Kerne. Dank aufwendiger Züchtung wachsen die großen, dunkelgrünen Kerne ohne die harte, holzige Schale – du kannst sie nach dem Trocknen direkt knabbern, rösten oder übers Müsli und den Salat streuen. Gekaufte Kürbiskerne sind teuer; mit ein paar Olga-Pflanzen erntest du deinen Jahresvorrat selbst. Die Kerne sind zudem für ihren hohen Zinkgehalt geschätzt – gut fürs Immunsystem.
Die rankenden, ertragreichen Pflanzen brauchen Platz (rechne mit 1,5–2 m) und einen sonnigen, windgeschützten Standort. Die runden Früchte färben sich bei Vollreife orange mit grünen Streifen – dann sind die Kerne erntereif. Aufschneiden, Kerne herauslösen, waschen und trocknen.
Für eine frühere Ernte empfiehlt sich die Vorzucht in Töpfen ab Mitte April, die Jungpflanzen kommen nach den Eisheiligen ins Freiland. Kürbis ist ein Starkzehrer – Kompost ins Pflanzloch lohnt sich.
Für wen eignet sich diese Sorte? Für Selbstversorger, Snack-Fans und alle, die das steirische Kernöl-Prinzip in den eigenen Garten holen wollen.