Altaj H ist eine frühreife Hybrid-Gurke, die für raues Klima gemacht ist – benannt nach dem Altai-Gebirge, und das Programm: Diese Sorte liefert auch dann, wenn der Sommer nicht mitspielt.
Was macht Altaj H besonders? Die Widerstandskraft. Die Sorte trotzt ungünstiger Witterung und bringt gleich zwei wichtige Resistenzen mit: gegen Echten Mehltau und das Gurkenmosaikvirus – die beiden häufigsten Gründe, warum Gurkenpflanzen im Hochsommer plötzlich eingehen. Dazu ist sie besonders ertragreich und früh.
Die hellgrünen Früchte vom stacheligen Typ sind frei von Bitterstoffen und wie geschaffen zum Einlegen und Konservieren: knackige Gewürzgurken, Salzgurken oder schnelle Essiggurken – klein und regelmäßig geerntet, sind sie am zartesten. Häufiges Pflücken regt zudem den Neuansatz an.
Gurken sind wärmebedürftig: Direktsaat erst, wenn der Boden mindestens 13–14 °C hat (ab Mitte Mai), oder Vorkultur ab Ende April. Am besten gedeiht Altaj H in humusreichen, fruchtbaren Böden an einem sonnigen Standort.
Für wen eignet sich diese Sorte? Für Freiland-Gärtner in raueren Lagen, Einlege-Fans und alle, die schon einmal eine Gurkenernte an Mehltau verloren haben.