De Cayenne ist die Chili, nach der der Cayennepfeffer benannt ist – der Klassiker schlechthin und seit Jahrhunderten die Standardsorte für getrocknetes Chilipulver.
Was macht De Cayenne besonders? Die perfekte Balance: Mit 30.000–50.000 Scoville (SHU) liefert sie eine deutliche, aber beherrschbare Schärfe – deutlich schärfer als Jalapeño, aber weit entfernt von Habanero-Regionen. Genau die Schärfe, die ein Gericht pikant macht, ohne es zu dominieren.
Die länglichen, spitz zulaufenden Früchte werden ca. 25–30 g schwer und reifen zu einem kräftigen Dunkelrot ab. Eine einzelne Pflanze bildet etwa 20–25 Früchte – genug für den Jahresvorrat an Chiliflocken und -pulver, denn die dünnwandigen Schoten trocknen hervorragend.
Der Anbau folgt dem üblichen Chili-Fahrplan: früh vorziehen (Februar/März bei 25–28 °C), nach den Eisheiligen an einen warmen, sonnigen Platz – ins Beet, Gewächshaus oder in einen Kübel ab 10 Litern.
Für wen eignet sich diese Sorte? Für alle, die eine bewährte Universal-Chili wollen: frisch fürs Kochen, getrocknet als Flocken und Pulver, eingelegt oder als Chili-Öl. Samenfest – das Saatgut kannst du selbst gewinnen.